Baustoffprüfer/in
Schwerpunkt Mörtel- und Betontechnik
Baustoffprüfer/in
Schwerpunkt Mörtel- und Betontechnik
… haben nach erfolgreicher Abschlussprüfung eine Reihe von Ausübungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise im Bauhauptgewerbe, im Straßenbau, im Zementwerk, im bautechnischen Untersuchungsamt, in einem Untersuchungslabor oder einem Ingenieurbüro gearbeitet werden. Sie stellen die Belastung mit umweltschädlichen Stoffen fest oder testen die Baustoffe von Bauwerken und Straßenbelegen auf ihre Eigenschaften und Einsatzfähigkeit. Zudem ermitteln sie u.a. Druckfestigkeit, Verhalten bei Hitze oder Kälte und ihre Zugehörigkeit zu bestimmten Güteklassen.
Thomas Link 1. LJ, 17 Jahre:
„Die Herausforderung einen so verantwortungsvollen Beruf wie den des Baustoffprüfers anzunehmen, hat mich schon immer gereizt. Ich sorge dafür, dass Häuser, Brücken und Aussichtstürme nicht "auf Sand gesetzt" werden und achte ebenfalls darauf, dass Tunnel und Kanäle Druck und Nässe aushalten. D.h. ich nehme Bodenproben und stelle im Labor fest, ob sich der Untergrund für den Bau eignet. Auf Grund dieser Tätigkeiten ist der/die Baustoffprüfer/in ein wichtiger Partner der Bauindustrie.“
- Prüfen und Kontrollieren der Qualität von Baustoffen, deren Rohstoffe, Bauprodukte sowie der Gebrauchseigenschaften von Böden und Recyclingmaterialien
- Durchführen von Messungen und Prüfungen
- Vorbereiten und Herstellen von Proben sowie das Durchführen von Probeentnahmen
- Qualitätssichernde Maßnahmen durchführen
- Grundsätzliches Interesse an technischen und chemischen Vorgängen/ Abläufen
- Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit (z.B. beim Einsatz im Baugewerbe: Biegezug-, Spaltungs-, Haftungs- und Druckfestigkeit von Betons oder Mörtel bestimmen)
- Neigung zu Präzisionsarbeit (z.B. Proben entsprechend Prüfvorgaben, Normtabellen und Gütevorschriften untersuchen)
- Neigung zu analysierendem Denken
- Neigung zum Umgang mit Daten und Zahlen
- Neigung zu systematischem Denken und planvollem Vorgehen
- Physik
- Chemie
- Mathematik
- Im Labor
- Auf der Baustelle
- Im Gelände
- Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (Laborgeräte, Apparaturen und Messinstrumente)
- Bildschirmarbeit (z.B. Messergebnisse protokollieren und dokumentieren)
- Arbeit auf Baustellen (beim Einsatz in der Bauindustrie)
- Arbeit im Freien (z.B. auf Baustellen oder bei der Entnahme von Bodenproben im Gelände)
- Arbeit im Labor (Prüflaboratorium)
- Umgang mit Chemikalien
- Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung
- Messgeräte
- Prüfmaschinen und Laboreinrichtungen
- Druckprüfmaschinen
- Apparaturen zur Bestimmung der Säurebeständigkeit von Mörtel oder Betonproben
- Industriemeister/in der Fachrichtung Betonsteinindustrie
- Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik, Umweltschutztechnik oder Chemietechnik
- Staatl. geprüfte/e Techniker/in FR Bautechnik/FR Chemietechnik/ FR Geologietechnik/ FR Werkstofftechnik
- Technische/r Fachwirt/in
- Ausbilder/in für anerkannte Ausbildungsberufe
- Ingenieur/in für Bau/Chemietechnik/Glas, Keramik, Bindemittel/Werkstofftechnik
- Geologe/Geologin



























Kundenfeedback (1)
Kerl Moritz
Ich würde mich für den Beruf Baustoffprüfer intressieren und würde gerne in den Herbstferien ein Praktikum machen.
Ich freue mich auf ihre Nachricht.
Mfg
Moritz Kerl